Der Kreuzzug des Gebetes dient in erster Linie der Befreiung der armen Seelen, die in den Zwischenzuständen und höllischen Bereichen gebunden sind. Durch göttliche Offenbarung ist es für jeden Christen möglich 68 Seelen innerhalb weniger Jahre aus den Höllen (34) und aus dem Fegefeuer (34) durch das Gebet des Himmlischen Hofes zu lösen. Diese umfassende Andacht, die der seligen Luitgard von Wittichen offenbart wurde, soll heute der Kern eines "Kreuzzuges des Gebetes" werden.
Der himmlische Vater sprach «Ich will ein Gebet in die Christenheit aussenden, welches mir zu Ehren gesprochen werden soll und wovon ich selbst die Belohnung sein will.»
Von Gott Sohn, unserem Erlöser und Seligmacher, ging gleichfalls eine Stimme aus, welche sprach: «Alle diejenigen, die meine Ehre in diesern Gebete suchen und mittels desselben fördern werden, will ich mit besonderer Rücksicht an Leib und Seele vor jeder Übertretung und allen schändlichen Sünden bewahren und will sie mit einem Überfluß meiner Gnaden und Tröstungen begießen. Mit dein zur Vergebung aller Gattungen von Sünden aus meinem unschuldigen bitteren Leiden und Sterben entsprungenen Gnadenfluß will ich sie von allen ihren begangenen Sünden reinwaschen, sie hingegen mit der Schönheit aller Tugenden zieren und bereichern.»
Ebenso ging auch ein feuriges Wort aus dem göttlichen Munde des Heiligen Geistes aus, der sprach: «Alle diejenigen, die entweder dieses Gebet, das ich hiermit in die Welt sende, verrichten werden, oder für die dasselbe wird gesprochen werden, diese will ich mit dem Feuer meiner göttlichen Liebe entzünden.»
Darauf sah Luitgard und ihre Schwester von der Himmelskönigin, der glorwürdigsten Muttergottes, ein klares Licht ausgehen. Ihr Mund aber öffnete sich zu folgenden Worten: «Alle diejenigen, welche diese Andacht auf sich nehmen oder andere unterrichten werden, will ich mit meiner Fürbitte in das Meer der grundlosen Barmherzigkeit meines allerliebsten Sohnes versenken.»
Das Gebet ist zu lang, um hier als ein Kurzzitat veröffentlicht zu werden. Interessierte wenden sich bitte um eine Einführung an die Adresse im Impressum, oder noch besser: sie kaufen sich das Buch - Bruno Buchmann (Hrsg.) / Der Himmlische Hof
Das Gebet beschreibt in seiner Abfolge die 34 Lebensstationen des Königs und der Königin, wie sie in den Evangelien geschildert sind. Diese Stationen bilden 34 Geheimnisse. Gemäß Luitgard von Wittichen sind zu jedem Geheimnis 1000 Vaterunser, Ehre sei und Ave Maria zu beten. Wenn das ganze Gebet mit seinen 3 X 34000 Gebeten durchgeführt wurde, werden 34 Seelen aus der Hölle und 34 Seelen aus dem Fegefeuer befreit sein. Es ist dabei klar, dass nicht die bloße Wiederholung der Worte ein Gebet darstellen, sondern die Gebete in tiefer Hingabe geleistet werden sollten.
Man mag vieleicht bedenken, dass Luitgard von Wittichen vor allem dieses Gebet in ihrem Kloster verbreitet hat, also Menschen gab, die ein Leben ganz nach den Anweisungen des Christus zu führen sich bemühten, oft an der Messe teilnahmen, und zusätzlich viel Gebet und Betrachtungen ausführten. Unser Leben sollte ebenfalls so gestaltet werden, damit das Gebet des himmlischen Hofes richtig geleistete werden kann. Das Gebet selbst hilft uns aber auch dabei. Der so Betene befleißige sich gleichzeitig, den vierfachen Weg zum himmlischen Hof zu gehen, welcher genau das darstellt, was auf dieser Webseite der weiße Pfad genannt wird.
Der Kreuzzug des Gebetes soll nun durchgeführt werden, zur Befreiung
zuerst der Seelen der eigenen Ahnen, und Verstorbenen
der Seelen der unschuldigen Opfer der Kirchen und der Kreuzzüge
der Seelen der Kreuzritter, die sicherlich in der Hölle gebunden sind
der Seelen jener Kleriker, die teils im Fegefeuer, teils in der Hölle sind
ein zweiter wichtiger Kreuzzug wäre für
die Seelen der unschuldigen Opfer der Weltkriege und Diktaturen
die Seelen der Täter der Weltkriege und Diktaturen
Getreu dem Gebot der Nächstenliebe sollte man hierbei zuerst jene Seelen zu befreien suchen, denen man am nächsten steht, mit denen man durch geistige oder Blutsbande verbunden ist. Dies wäre die vernünftige Ordnung des Zuges (siehe die angegebene Reihenfolge). Wer aber erlöst werden kann, liegt ganz in Gottes Hand, und ihm müssen wir letztlich die Auswahl der Seelen überlassen. Denn nur er kann wissen, ob und auf welche Weise die Seelen schon erlöst werden können.
Strategisch wichtig ist es, diese Seelen zu befreien, da sie in der Rückkehr zu Gott die gesamte alte Kirche heilen könnten, und so der Abwehrkampf gegen die Widersacherkräfte gestärkt würde. Die zu befreienden Seelen sind ausgesprochen starke Seelen, die dann wieder dem Herrn der Heerscharen dienen können.
Es ist wichtig dabei die Geschichte der Kreuzritter, des Terrors gegen angebliche Ketzer, Ungläubige und angebliche Hexen zu studieren, um zu wissen, wen man erlösen sollte. Es sind ungeheuer viele Seelen. Daher wäre es sehr gut, wenn sich viele Menschen diesem Kreuzzug des Gebetes anschließen würden. Wenn man täglich 2 Stunden für das Gebet des himmlischen Hofes opfert, kann man bereits in einem Jahr 68 Seelen befreit haben. In zehn Jahren wären es dann 680 Seelen. Man sieht daran, dass ein einzelner Mensch die Aufgabe nicht bewältigen kann. Da müssen viele Menschen Hand anlegen, und sich dem Zug anschließen.
Seele im Fegefeuer
An die heilige Brigitta gab Jesus Christus folgende Zusicherung, die Teil des geistigen Kampfes des Gebetes sein sollte:
"Wisset, daß Ich denjenigen, welche 12 Jahre lang sieben Vaterunser und Ave Maria zu Ehren meines Kostbaren Blutes beten, große Gnaden erweisen werde:
Sie kommen nicht ins Fegefeuer
Ich werde sie in die Zahl der Märtyrer aufnehmen, wie wenn sie ihr Blut für den Glauben vergossen hätten.
Ich werde drei Seelen ihrer Anverwandten in der heiligmachenden Gnade erhalten, je nach ihrer Wahl.
Die Seelen ihrer Verwandten bis ins 4. Glied werden der Hölle entgehen.
Sie werden 1 Monat vor ihrem Tod davon in Kenntnis gesetzt.
Sollten sie vor dieser Zeit sterben, so betrachte ich es als geschehen, d.h. wie wenn sie diese Bedingungen erfüllt hätten."
An die heilige Brigitta gab Jesus Christus auch folgende Verheißung:
"Ich habe an meinem Körper 5480 Streiche erhalten; wenn du diese verehren willst, so bete 15 Vaterunser und 15 Ave Maria während eines Jahres jeden Tag und folgende Gebete dazu", und Er lehrte die hl. Birgitta 15 Gebete .
"Wer diese Gebete während eines Jahres jeden Tag verrichtet, wird
-15 Seelen aus seiner Verwandtschaft aus dem Fegfeuer erlösen,
-15 Gerechte aus seiner Verwandtschaft werden die Gnade der Beharrlichkeit erlangen und
-15 Sünder aus seiner Verwandtschaft werden sich bekehren.
-Wer diese Gebete auch andere lehrt, dessen Freude und Verdienste werden in Ewigkeit dauern.
-An dem Ort, wo man diese Gebete verrichtet, ist Gott mit seiner Gnade gegenwärtig."
-Die Person selbst, welche sie betet, wird die ersten Stufen der Vollkommenheit erreichen,
-und 15 Tage vor ihrem Tode werde Ich ihr meinen Kostbaren Leib reichen, damit sie durch denselben vor dem ewigen Hunger bewahrt werde; Ich werde ihr mein Kostbares Blut zum Trinken geben, um sie vor dem ewigen Durst zu bewahren.
-Bei ihrem Tode werde Ich mit Meiner vielgeliebten Mutter kommen und ihre Seele gnadenreich empfangen und sie in die ewigen Freuden einführen.
-Wenn jemand auch 30 Jahre in Todsünden dahingelebt hätte, sobald er andächtig diese Gebete verrichtet oder sich vornimmt, sie zu verrichten, wird der Herr ihm alle seine Sünden verzeihen und wird ihn gegen alle schlechten Versuchungen verteidigen.
-Er bewahrt seine fünf Sinne und bewahrt ihn vor einem jähen und unversehenen Tod und seine Seele vor der ewigen Verdammnis.
-Und alles, was er von Gott und der hl. Jungfrau verlangt, wird er ihm gewähren. Wer diese Gebete auch andere lehrt, dessen Freude und Verdienste werden in Ewigkeit dauern.
-An dem Ort, wo man diese Gebete verrichtet, ist Gott mit seiner Gnade gegenwärtig.
Ergänzung durch Papst Pius IX. :
So wenig wie möglich soll man einen Tag verfehlen; ist aber ein ernstes Hindernis vorhanden, daß man die Gebete absolut nicht beten kann, so verliert man die Gnaden, die daran geknüpft sind, nicht, wenn man nur 5480 Gebete im Jahre verrichtet. Man muß diese Gebete sehr andächtig verrichten, indem man an das denkt, was man sagt. Man kann dabei auch den Kreuzweg gehen.
Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! Gott grüße Dich Maria! O Maria, ich grüße Dich 33-tausendmal, wie Dich der hl. Erzengel Gabriel gegrüßt hat. Es erfreut Dich in Deinem Herzen und mich in meinem Herzen, daß der hl. Erzengel zu Dir den himmlischen Gruß gebracht hat.