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      Eine Rechtfertigung des Inhaltes


Auf dieser lnternetseite soll eine andere Form von christlicher Religion gepflegt werden, als es sie bisher gegeben hat. Ich habe lange nach der für mich passenden religiösen Lehre gesucht, konnte sie aber nirgends finden. Daher blieb mir nichts weiter übrig, als sie selber zu erschaffen, ohne sie deswegen mit überhöhtem Wahrheitsanspruch auszustattten. Alle Aussagen die ich hier treffe, beruhen auf tief religiösen Fundamenten verschiedener religiöser Lehrer und Lehren, die nach inneren Gesetzen zusammengehören. Von echten religiösen Grundlagen aus ist jede neue Aufstellung geschlussfolgert worden. So kam ich, ohne eigene göttliche Offenbarungen erhalten zu haben, in rechter göttlicher Innenleitung den Notwendigkeiten gemäß trotzdem zu neuen Lehren kommen, wie sie eben möglich werden, wenn man die allseits gewohnten Denkschienen verlässt.

Hierbei habe ich auf religiös-mythische Grundlagen zurückgegriffen, die heute weitgehend aus dem öffentlichen, religiösen Bewußtsein entfernt wurden. Doch sind eben in ihren mythischen Darstellungen viele tiefere Wahrheiten verborgen, und ist auf seltene Schichten der Wirklichkeit der ursprünglichen Offenbarungen hingewiesen worden, als sich das rationale Denken jemals vorstellen könnte - Dinge die ausserhalb seiner Erkenntnismöglichkeiten sind. Auf das Erfassen dieser Wirklichkeiten jenseits der Rationalität kann Religion nicht verzichten, ohne seelisch völlig zu verarmen, und umgedreht führt die Wiedererweckung des mythischen Denkens zu einer großen Bereicherung von Religion und persönlichem Leben.

Die von mythischer Grundlage her entstandenen Erkenntnisse können selbst auch wieder nur mythisch sein, und in mythischer Sprache vorgetragen werden. In der Sprache der Rationalität, die heute eben überall bevorzugt wird, hätte ich aber weder das Erkannte erringen, noch hätte ich es mitteilen können. Dafür nehme ich gerne in Kauf als äußerst unmodern, seltsam oder schlimmeres zu gelten. Es gibt eben ein mythisches Erfassen von Wirklichkeiten, das einer späteren rationalen Erkenntnis vorausgreifen muss, weil zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Entwicklungsbedingungen noch nicht eine unmythische Betrachtung zulassen. Die neuen mythischen Aufstellungen sind eine Vorabbildung von relativ unbekannten Sachverhalten, und darüber hinaus auch sinnstiftend für das eigene Leben und das der Gemeinschaften. Der Rationalismus dagegen kann allein mit seinen Mitteln nie befriedigend das individuelle Leben mit seiner Trauer, seinem Schmerz, seinen Krisen usw. impulsieren, und vermittelt meiner Meinung nach keine Kräfte sich aus diesem Leid zu erheben, und trotzdem edel, hilfreich und gut zu sein.

Religiöse Wahrheiten sind in anderer Sprache verfasst, als wissenschaftliche Arbeiten oder journalistische Erzeugnisse. In unseren Tagen erleben wir eine zunehmende Entmythologisierung der Religionen, vorangetrieben von Theologen, die eine Religion ohne Gott, ein Christentum ohne Spiritualität und Menschen ohne geistige Möglichkeiten erstreben. Auch darum gibt es nur noch wenige Menschen, welche die Sprache der Mythen und Symbole verstehen können, denn hierzu bedarf es eines entwickelteten mythischen und symbolischen Denkens, dass sich vom "vernünftigen" Denken und dem Alltagsverstand sehr deutlich unterscheidet. Wer sich den Inhalten der Webseite mit letzteren Denkformen nähert, wird meinen Darstellungen, die auch sonst nicht ganz einfach sind, nicht viel abgewinnen können und rationale Kritik vorbringen.

Um dem etwas vorzubeugen, will ich hier noch einmal unterstreichen, dass es mir keineswegs um ein Verdrängen oder gar Zerstören der Vernunft geht, wie es der bedeutende Philosoph Georg Lukacs zurecht am philosophischen Irrationalismus kritisiert hat. Vielmehr soll unser Denken und Erkennen um eine zusätzliche Dimension bereichert werden. Die Praxis des alltäglichen persönlichen und gesellschaftlichen Lebens sollte in hohem Maße durch eine von selbstloser Liebe erwärmte Rationalität gestaltet werden. Mythisches und symbolisches Denken ist meiner Meinung nach dort unentbehrlich, wo das rationale Denken an seine Grenzen kommt. Der Kampf zwischen weltanschaulichen Irrationalismus und Rationalismus, der teilweise identisch mit der Auseinandersetzung der beiden Hauptklassen der menschlichen Gesellschaft ist, soll hier zu einer Harmonie des sich Widersprechenden oder besser zu einem Organismus zusammenwachsen.

Die heutigen Kräfte des "Fortschritts" haben sämtlich auf das mythische Bewusstsein und seine Traditionen verzichtet - zu ihrem großen Nachteil! Denn sie haben diese Bewusstseinstraditionen extrem reaktionären Kräften überlassen, die jene, der Eindämmung durch die Vernunft entzogenen Traditionen, sehr nachhaltig negativ geprägt haben. Daraus erwächst für uns  eine unabwendbare Gefahr , hervorgerufen durch Rationalisten und Aufklärer, die diese Gefahr doch eigentlich bannen wollten. Den schwarzmagischen, menschen- und vernunftverachtenden, faschistoiden Mächten dürfen die Mythen und Symbole niemals wieder überlassen bleiben. Denn dadurch könnte es den dunklen Mächten erneut gelingen, Menschen mit Sinn für Mythen und Übersinnliches so zu manipulieren, dass diese zur Bekämpfung von Vernunft, sozialen Fortschritt, Pneumatokratie und Menschlichkeit verführt werden.

Zum anderen ist der wissenschaftliche Rationalismus, der lebensfremd nur aus sich selbst handeln will, anstatt ein Instrument zu sein, zum großen Zerstörer von Mensch und Natur - ja, zum Todfeind der Menschheit geworden, überall dort, wo er bestimmenden Einfluß gewonnen hat (z.B. im Marxismus und im kapitalistischen Pragmatismus) Besonders verwirrend sind aber auch Mischungen von beidem, die die einzelnen Elemente unnatürlich verbinden. Demgegenüber strebe ich ein richtige Verbindung gemäß dem Wesen des Menschen an.

Menschen mit ausgeprägten mythischen Bewusstseinsmöglichkeiten bleibt nicht verborgen, von wievielen Gruppen die Menschheit an ihrer irrationalen Seite gepackt und den jeweiligen Gruppeninteressen unterworfen wird, sowohl von Sekten, aber auch von etablierten Weltanschaungsgemeinschaften und auch innerhalb der Kirchen.

Nicht ein neues System von Mythen will ich anderen aufprägen, sondern überhaupt zur Freiheit des mythischen Denkens anregen. Dieselbe Freiheit, die ich mir nahm, gestehe ich auch allen Lesern dieser Seite zu. Wer meinen Ideen frei zustimmen kann, über den freue ich mich, und Christen, Hindus, Heiden usw. mit anderem weißmagisch-mythischen Ideen bejahe ich. Ärgerlich sind mir nur die unfreien Menschen, die sich unselbständig und unkreativ an offiziellen mythischen Systemen politisch korrekt orientieren, und gleichzeitig mir vorschreiben wollen, dass ich ebenfalls so leben soll.

Das werde ich nie!


  
                                                                                                   













                                    


 
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