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Vermeintliche Formen des Glaubens sind solche, welche nicht übernatürliche Eingießungen durch den Heiligen Geist sind. Einige dieser Formen dienen als psychisches Schmerzmittel um unerträgliche Zustände zu dämpfen. Daher sind sie akzeptabel, dürfen aber nicht mit dem eigentlichen Glauben verwechselt werden. 

Glauben durch psychische Defizite (Ängste, Not, Wünsche)

Glaube aus frustrierten existenziellen Bedürfnissen (z.B. frustriertes Anerkennungsbedürfnis)

Glauben durch existenzielle Notlagen

Glaube als Flucht vor Nihilismus

Glaube aus Tendenz zur psychischen Erkrankung (Neurose und Psychose)

das bloße Führwahrhalten von Inhalten

Glaube als Flucht vor der realen Welt

Glaube als Mittel zur Schmerzlinderung (Opium)

Glaube als Mittel der Empörung

 


Wirklicher Glaube beruht immer auf der Eingießung durch den heiligen Geist, und ist übernatürlich.


Glaubensformen der schwächeren Menschen

Glauben als Ersatz für anstrengendes Erkenntnisringen

Glauben als Kraftquelle zur Bewältigung der Lebensaufgaben

Glaube aus Gehorsam gegenüber überlegender Überlieferung

Glaube als Stärkung für ein Festhalten an edlen Werten

Glaube als gemeinsames Wertebewusstsein einer Gemeinde

 

Glaubensformen der Starken


Glauben aus Dankbarkeit für scheinbar unverdientes Glück, großen Erfolg, herausgehobenes Dasein

Glaube aus heroischem Erkenntnisringen, das den Glauben als vorläufigen Ersatz für absolute Erkenntnis zu nehmen gewillt ist

Glaube aus wissenschaftlicher und philosophischer Einsicht einer durch den Heiligen Geist erleuchteten Vernunft

Glaube aus Willen zur hingebungsvollen, sittlichen Weltgestaltung und zum Weltkampf für das Überleben der Menschheit

Glaube als übernatürliche Grundlage für Lebens- und Pflichterfüllung

Glaube als gemeinsames Bewusstsein einer Gemeinschaft der Starken

Glaube als Selbst- und Lebensbejahung der tätigen Liebe zum Guten

Vertrauen durch Gotteserfahrung



 
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