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1. Das Wort Goð bedeutet eine Mehrzahl, und meint die Gesamtheit aller guten Kräfte im All. Ein philosophisches Synonym des Deutschen Idealismus dafür ist der Begriff »das Absolute«. Im Namen Goð lebt daher unverändert durch die Jahrhunderte des Christentums hindurch die Gesamtheit der indogermanischen Götterwelt fort. Im Christentum ist aber der eigentliche Gottesbegriff der indogermanischen Völker eingemauert in Vorstellungen. Bilderwelten und Werten des vorderen Orients. Dieses fensterlose Mauerwerk ist von Innen her abzureißen. Die Arbeit daran ist eine neue Reformation, die sich gegen die Restauratoren des Gefängnisses durchsetzen muss. Das Mauerwerk ist bis zum letzten Stein abzutragen – aus den Steinen wird der Tempel der ewigen Götter, der Goð-Tempel gebaut. Wo immer die abendländischen Völker sich zum christlichen Gott bekannten, meinten sie mehrheitlich immer die Gesamtheit aller göttlichen Wesen, und das orientalische Beiwerk interpretierten sie auf überwiegend indogermanische Weise. Der Begriff des dreieinigen Gottes, die Verehrung der Engel und Heiligen sind Beispiele dafür. Diese Weise ist überall aufzusuchen, hervorzuheben und das Interpretierende zu heiligen, das Interpretierte aber als historische Form hinter sich zu lassen.
Die Verehrung der alten, lichten Götter Europas, die Wiederbelebung alten Brauchtums, der Umgang mit den Naturwesen und die Erlangung der Wahrnehmung übersinnlicher Wesen wird zur Aufgabe des Christentums, um eine solche Religion zu schaffen, wie sie Goð will. Es ist eine Bringschuld des Christentums, die den Heiden, den Mysterien und Mystikern so viel Verderben und Vernichtung gebracht hat. Die ungeheure Menge dieser Todsünden des Christentums schreit nach Umkehr und Wiedergutmachung!

2. Die höchste Offenbarung von Goð ist im »Buch der Natur« verzeichnet. Das »Buch der Natur« haben die Götter selbst geschrieben. Die Natur offenbart sich im Menschen vorrangig mittels der Vernunft. Ebenso offenbart sich im Menschen das Göttliche (Übervernunft), welches ein Funke vom universellen Licht, ein Teil von Goð ist. Jede andere, niedergeschriebene Offenbarung ist zweitrangig, und ist vor allem ein Hilfsmittel um zu eigenständiger innerer Offenbarung zu kommen. Daher wird es niemals einen Zeitpunkt geben, an dem die Offenbarung abgeschlossen ist. Die Bibel ist nur einer von vielen Offenbarungsspiegel, aber 2000 Jahre alt, orientalischer Herkunft, und bereits blind, fleckig und aus Scherben zusammengesetzt. Insbesondere die Schriften der christlichen Mystiker, der älteren, seriöseren Historiker der Reiche Europas und der Philosophie des Deutschen Idealismus ersetzen und übertreffen vollständig die Kundgaben des Alten Testamentes, und schreiben das Neue Testament in höherer Vollendung fort. 

3. Jesus Christus ist eine menschliche Verkörperung (Avatar) der Gesamtheit des Guten (Goð). Er ist einer unter vielen, wenn auch von besonderer Vollkommenheit. Er ist nicht identisch mit Goð, sondern aus dem Guten geborener Mensch. In ähnlicher Weise können alle Menschen aus dem Guten neu geboren werden, wenn auch in kleinerem Maße. Für die Geburt aus dem Guten darf ein Mensch seine bisherige (indogermanische) Religion nicht aufgeben, weil das Gute darin schon lebt. Die Aufforderung zum kompletten Verwerfen einer Religion ist eine Aufforderung zum Verwerfen des Guten in derselben, und somit eine Wirkungsweise der Finsternis. Das Gute der vom "Christentum" zerstörten Religionen ist wiederherzustellen, das Finstere darin ist zu überwinden. Das Gute ist als das Göttliche in allen Wesen verborgen enthalten. Den Menschen ist es in den Tiefen ihres Geistes als eigener Gottesfunke und höchstes Ich erkennbar. In den großen Kulturschaffenden und Machtgestaltern der Völker und Reiche dringt es in verschiedener Stärke und nur teilweise durch. Andere Teile ihres Seelenwesens bleiben meistens davon unberührt und haben die übliche barbarische Prägung. Jesus Christus ist eine vollkommende Inkarnation dieses Guten, und kann daher weder als Jude, Römer oder Kelte usw. bezeichnet werden. Denn das Gute ist universell, und die Begrenzung des Guten auf "jüdische Herkunft" wäre rassistisch, und von unterirdischer Feindschaft gegen Goð erfüllt. Es soll trotzdem betont werden, dass natürlich aus dem jüdischen Volk vieles Gute kommt, wie bei jedem Volk.

4. Das Alte Testament beinhaltet Gutes. Dieses Gute ist zu bewahren, der Rest ist als Finsternis zu erkennen und als Glaubensgrundlage zu verwerfen. An die Stelle des Alten Testamentes treten die Göttermythen und Überlieferungen unserer Vorfahren (Indogermanen), wie es in der christlichen Religion von Anfang an hätte sein müssen. An die Stelle der alttestamentarischen Geschichtsbücher treten die Geschichte der germanischen Völker einschließlich der ihnen nachfolgenden christlichen Reiche, insbesondere auch das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Wie für Christen mit jüdischer Herkunft die gesamte jüdische Überlieferung die Hinleitung zu Christus sein kann, so für Christen mit keltischer, germanischer, slawischer Herkunft die Überlieferungen ihrer Völker und Kulturen. Zwischen allen Christen aber herrscht Geschwisterschaft, die sich auch auf ihre Herkunftskulturen und ihre Völker ausdehnt, und sich auch im Verhältnis zu Anhängern anderer, toleranter und lichterfüllter Religionen ausdrückt. Das Alte Testament ist eine Sammlung und Verschmelzung von Texten und Mythen verschiedener Religionen. Der Gott, den christliche Theologen aus dem Alten Testament geschlussfolgert haben, existiert so nicht. Trotzdem kann der symbolische Umgang mit den Mythen des Alten Testamentes, wie sie zum Beispiel durch Emanuel Swedenborg, der Kabbala oder durch die Freimaurerei vorgenommen wird, eine für alle Christen sinnvolle Möglichkeit sein.

5. Diese Geschichte unserer Ahnen ist als Wirken Gottes mit uns in der Geschichte zu begreifen. Das eigene Volk ist als heiliges Volk neben anderen heiligen Völkerwesen zu verstehen. Die Heiligkeit eines Volkes ist aber zunächst nur Vorherbestimmung, deren Erfüllung nur kommen kann, wenn das gesamte Volk, seine Kultur und damit seine Teilhabe am Reich des Goð, aus dem Guten wiedergeboren wird. Daher ist die Heiligung eines Volkes mit einer gewaltigen kulturellen Leistung verbunden. Wenn nur wenige im Volk zum Guten erwacht sind, ist eine hierarchische Gestaltung - wenn viele zum Guten erwacht sind eine mehr demokratische Gestaltung - des Gemeinschaftswesens anzustreben. Das natürliche Volk ist ebenso wie das Heilige Volk Gottes, dass aus ihm sich bilden soll, zu verteidigen und in jeder Hinsicht zur Entfaltung zu bringen: geistig, seelisch, körperlich. Hierbei muss das Heilige Volk mit den Kräften der Finsternis in Streit treten, egal mit welche Lüge, Propaganda, Niedertracht und Pseudomoral die satanischen Kräfte arbeiten, egal wieviel Menschen sie auf ihre Seite ziehen, egal wie sie die Vertreter der Wahrheit verfolgen. Aber Märtyrium soll vermieden werden, da es nicht zum Sieg führt.  

6. In jedem Fall ist das Gemeinschaftswesen eines Volkes frei von Ausbeutung und Unterdrückung zu gestalten. Das bedeutet jedes Eigentum über den persönlichen Gebrauch ist Gemeineigentum des Heiligen Volkes im Dienst an der göttlichen Ordnung. Es kann kein Privateigentum an Grund und Boden, oder an den Leistungen aller geben. Die Leistungen aller gehören auch allen. Arbeitskraft ist göttliche Schöpferkraft und ist vom Charakter einer käuflichen Ware zu befreien. Sind die Anhänger des erneuerten Glaubens gezwungen innerhalb eines kapitalistischen Systems lebend ihre Arbeitskraft zu verkaufen, so sollen sie sich so wenig wie möglich ausbeuten lassen, und ihre unbegrenzte Leistungsbereitschaft und Hingabe möglichst für ihre Glaubensgemeinschaft aufsparen. Das Ziel der bisherigen Geschichte der germanisch-keltisch-slawischen Völker ist ein Heiliges Reich, in dem sie vereinigt sind, alle oben beschriebenen Prinzipien vorherrschend wirken, und somit die Kultur religiös formen. Für gegenteilige Prinzipien vertretende Religionen ist in diesem Reich verständlicher Weise kein Platz. Dieses Heilige Reich ist nicht an eine materielle Entfaltung als Staatswesen gebunden, auch wenn es eine solche beabsichtigen muss. Es existiert überall dort wo Reichsangehörige sind. Kirche bedeutet hierbei, vorläufig einen kleinen Staat in den bisherigen Staaten zu bilden, der vor allem geistig und kulturell ist, sich aber auch wehren können muss. Das Heilige Volk ist auch gezwungen in sich den 'Willen zur Macht' in Übereinstimmung mit seinen Werten zu gestalten. Denn er ist die Vorraussetzung zu machtvoller Gestaltung der Welt. Darum muss es auch alle alten Fehler der Religion, die den Menschen zu einem schwachen, ohnmächtigen Wesen züchten, durch gegenteilige Ideen ersetzen. Das Ziel muss der autonom gestaltende starke Mensch sein.

7.  Das Heilige Volk (aus den indogermanischen Völkern sich bildend) ist Erbe aller Kultur als auch allen materiellen Reichtums der Menschheit. Alles was ist, gehört rechtmäßig diesem Heiligen Volk, um es im Sinne des Guten und aller Wesen zu pflegen und zu bereichern. Die heutigen Eigentümer sind unrechtmäßige Besitzer dieser Menschheitsgüter. Die rechtmäßigen Schöpfungsordnung der Welt sind wieder herzustellen. Alle bisherige Geschichte ist eine Vorgeschichte zur Bildung des Heiligen Reiches, läuft auf dieses zu, und bildet den Sinn der Geschichte. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war ein wichtiger, aber deformierter Vorläufer. Totalitäre Staaten sind dagegen geistfeindliche Reiche der Finsternis. Der Unterschied des Heiligen Volkes germanisch-keltisch-slawischer Herkunft zum Nationalismus und auch zum Kosmopolitismus ist, dass es alle Völker, und alle Menschen als Geschwister begreift, die Einheit der Menschheit in ihrer gottgewollten Vielfalt bejaht, und allen Völkern gegenüber kameradschaftlich handelt. Das zu bildene Heilige Reich muss darum im Dienst der Völker schützend, völkerordnend, befriedend und entwickelnd sein.

8. Die aus dem Guten geborenen Menschen sind das edle Menschentum. Der neue Adel dieses Reiches, der nicht auf Privilegien, sondern auf einem edlen Sein aufbaut, der den Schein vermeidet - dieser Adel muss in Geist, Seele und Leib erworben werden, da er prinzipiell nicht angeboren ist. Es können aber günstige Anlagen infolge phylogenetischer Prägungen vererbt werden. Diese Prägungen können durch jede Generation weiter entfaltet oder gehemmt werden. Bei einer Entfaltung edlen Menschentums durch planmäßige Pflege über viele Generationen hin ergeben sich wertvolle epigenetische Abstammungslinien. Wichtige Merkmale wertvoller Linien sind die natürliche Veranlagung zur Vervollkommnung der Tugenden, intuitive Machtentfaltung und Machtergreifung und übersinnliche Fähigkeiten. Eine solche Selbstauslese der Besten stellt sich in den Dienst am gesamten Volk Gottes, um es zur eigenen Höhe empor zu ziehen.

9. Das Gemeinschaftswesen des Heiligen Volkes hat wie das Menschenwesen eine organische Struktur, die in sich dreigliedrig ist. Sie besteht aus dem Geistesleben, Staatsleben und Wirtschaftsleben. Diesen drei Bereichen, die jeweils nach eigenen Gesetzmäßigkeiten funktionieren, entsprechen die drei Stände Lehrstand, Wehrstand, Nährstand. Weitere Stände sind der Ehestand, die geistlichen Stände, der Ritterstand usw. Alle Stände beruhen auf der Gottweihe (Weihe zum Guten) jedes Einzelnen ihrer Angehörigen. Ohne Gottweihe keine Standeszugehörigkeit! Gottweihe ist immer eine frei gewollte, innere Bejahung des Guten, die nicht durch äußere Zeremonien hervorgerufen werden kann.

10. Der Einsatz im Dienst von Goð bedeutet die Schöpfungsordnungen zu erfüllen. So müssen die Ausbeutung der Tiere, die Naturzerstörung, die Umweltzerstörung, die Kulturvernichtung usw. vollständig beendet werden, und an ihre Stelle die Pflege und gesunde Entfaltung der Tier- und Pflanzenwelt, Umwelt und Kultur treten. Das Heilige Volk hat als seine höchste Pflicht die Aufgabe, jeden Schaden für die Gesamtheit des Lebens auf der Erde abzuwenden, und das Überleben aller Wesen vorausschauend zu sichern. Hierzu ist die Wiedererrichtung eines Heiligen Reiches auf der Grundlage einer dreigliedrigen Natur-Gemeinschaftsordnung (ökologischer, religiöser Sozialismus) unabdingbar, denn nur ein solches Reich kann alle Kräfte, der in im vereinten Völker für den Überlebenskampf der Menschheit zusammenfassen und organisiert im größtmöglichen Umfang fördern.

11. Aus all dem folgt, dass ein echtes Christentum den Kalender umgestalten muss, so dass wieder die natürlichen Feiertage, die sich auf gesunde Weise aus der Natur ergeben, an Stelle der willkürlich eingeführten „christlichen“ Feiertage treten. Auch die alten Monatsnamen sind wieder einzuführen, und aller lateinischer Einfluss aufzuheben (z.B. die lateinischen Monats und Tagesnamen). Zusätzlich zum christlichen Kultus ist ein lichtdurchfluteter Kultus für die verschiedenen Götter wieder zu gestalten. Naturzyklen, Lebenszyklen, Jahres- und Tageszyklen sind durch geistige Vertiefung wieder stärker zu verinnerlichen, und zu einem kultisch-rituellen Gesamtkunstwerk des einzelnen Lebens sowie des Gemeinschaftslebens zu formen.

12. Ebenfalls sind die Werte, Tugenden usw. dieses polytheistischen Christentums auf indogermanischer Grundlage neu zu formieren. Zu der bis heute entwickelten Tugendlehre der mittel- und nordeuropäischen Völker ist als eigentlicher christlicher Wert die himmlische Liebe (Swedenborg) hinzuzufügen. Die künstlichen Tugenden der Theologen, die aus der Bibel herausgelesen werden, sind beiseite zu schieben. Ein keltisch-germanisch-slawisches Christentum muss nach den in diesen Völkern sich bis heute ausdrückenden Wertvorstellungen leben, diese zum religiösen Ideal erheben. Dabei sind die vielen Verirrungen einer atheistischen, kapitalistischen und pseudokommunistischen Welt zu überwinden. 

13. Das bereits existierende Weltethos tritt hierbei an die Stelle, die im traditionellen Christentum das Gesetz des Moses inne hatte. Nicht nur das das Weltethos von der Primitivität mosaischer Ideen befreit ist, es ist auch von echter menschheitlicher Bedeutung. Das hier umrissene neue Christentum nimmt das Weltethos als ethisches Minimum an, auf dem sich das religiöse Maximalethos erhebt. Alle Anhänger des Weltethos sind Schwestern und Brüder unabhängig davon welcher Religion sie angehören. Feinde des Weltethos sind Feinde von Goð und allen Menschen, ja Feinde aller Wesen, Feinde allen Lebens - Diener der Finsternis. Alte und neue Religionen, spirituelle Richtungen (insbesondere Formen eines "germanischen Christentums"), die nicht das Weltethos in Worten und Taten vertreten, sind von der Finsternis beeinflusst, und können wegen ihrer barbarischen Gesinnung weder wirklich unsere Schwestern und Brüder sein, noch Teil am Heiligen Reich haben. 

14.  Das neureformierte Christentum soll wieder alle vier geistigen Strömungen in sich tragen: das ethisch-religiös-kultische Fundament (gebundene Exoterik), die idealistische, götterverbundene und vernunftorientierte Philosophie (freie  Exoterik), die Mystik (Esoterik), und die Initiationsströmung (Mysterien, Gnosis). Diese müssen zuerst erforscht und neu begründet werden. Dabei wird jede Strömung in einfachere Lehren für den schnellleren Gebrauch, und in Hochlehren (nur durch lebenslanges Studium zu erfassen) zu gliedern sein, damit jeder Mensch darin das Passende für sich zu finden vermag. Ursprünglich wurde jede Religion so begründet, dass zuerst die Mysterienschule da war (im Christentum: Christus und seine unmittelbaren Jünger). Daraus folgte die Mystik, dann die Philosophie und schließlich die Durchsetzung der Ethik und die Begründung kultischer Formen. Heute muss der umgedrehte Weg beschritten werden, denn so ist er von dem Begründer der christlichen Mysterien vorgezeichnet worden. Über das, durch die Religion unserer jeweiligen Vorfahren erneuerte, ethisch-religiös-kultische Fundament bauen wir die Philosophie, und stellen so den Tempel des Goð fertig. Wir betreten diesen Tempel anschließend durch die Mystik und nehmen an der Vereinigung mit Goð durch die Initiationen teil.

In dem so reformierten Christentum haben im Rahmen seiner unverhandelbaren Werte des Weltethos alle früheren christlichen, theologischen Strömungen Platz, die umfangreiche tiefschürfende katholische Theologie, die liberale Theologie des Protestantismus, die sogenannten Ketzer-Bewegungen, die Gnosis, die Mystik aller Religionen, die Anthroposophie, Theosophie und die alten indogermanischen Religionen Europas sowie Indiens und Persiens. Dieses Christentum wird seine Aufgabe in der Belebung dieser Traditionen sehen, und weitem Raum unterschiedlichen Gestaltungen der christlichen Religion und Kultur geben.  Aber für Verneinungen des Guten, für die Finsternisse in den Traditionen wird es keinen Platz geben. Es gibt einen ewigen Krieg zwischen Licht und Finsternis in allen Ebenen des Kosmos. Die Entscheidung an der Seite der lichten Mächte zu kämpfen ist für das hier angestrebte Christentum unverhandelbar und fundamental.

Wenn wir unsere gesamte Kraft an diesem Aufbau des eigentlichen Christentums hingeben, und uns Goð den Segen hierzu verleiht, sollte der nun zwei Jahrtausende andauernde Irrtum überwunden, und eine Befreiung der Menschheit zum Guten am Ende unseres Weges erfolgen. Hierfür uns zu opfern, gibt unserem Leben seinen Wert.




Foto: Manfredo / pixelio.de

Foto oben: Martin Genter / pixelio.de

 
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