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Die ewig gültigen ethischen Bestimmungen von Goð sind uns aus vielen Religionen bekannt. Sowie in Goð alle lichten Götter ihren Urgrund haben, in Goð eins sind, so sind auch alle Gebote, Regeln und Bestimmungen der Religionen eine Einheit in Goð. Daher sind das sanatana dharma (das ewige Lebensgesetz des sogenannten Hinduismus) niedergeschrieben in den der Gesamtheit der vedischen Schriften, der arya dharma (der edle Pfad des Buddha), die Lehren des Avesta (Zarathustra), die Werte der europäischen Urreligionen, die Lehren des Adi Granth, der Bahai usw. und natürlich die Lehren des Christus alle gleichermaßen das Gesetz von Goð.

Im Prinzip gibt es nur wenige Ausnahmen unter den weitverbreiteten Religionen, die diesem ewigen Gesetz deutlich entgegenstehen. Solche Ausnahmen sind vor allem der Koran und das Alte Testament. Nur mit viel Mühe können diese so gedeutet werden, dass sie etwas annähernd Gutes ausdrücken. Es kann ihnen nicht wirklich zuerkannt werden, dass sie überwiegend von Goð sind. Erst die erleuchtete Deutung macht sie hell, zum Beispiel die Auslegung des Alten Testamentes durch Emanuel Swedenborg, oder die Deutung des Korans durch Soami Divyanand.

Bei den anderen Religionen erkennt man das Göttliche dagegen sehr schnell durch das edle Wesen das aus ihen heiligen Texten herausstrahlt. Die Lehren dieser Religionen sind eins mit dem Christentum, ihre heiligen Schriften den Evangelien gleichgestellt. Zusammen bilden alle diese Überlieferungen den kompletten Kanon der Heilige Schrift von Goð.

Doch haben die göttlichen Mächte beim Erschaffen, Erhalten und dem ewigen Wechsel von Werden und Vergehen in die Natur selbst den Willen von Goð verwirklicht. Nicht ein einziges atomares Partikelchen bewegt sich durch den Raum, ohne das Goð es will. Daher ist die menschliche Erkenntnis der Natur in allen ihren Bereichen Goð-Erkenntnis oder auch göttliche Offenbarung. Philosophie und Wissenschaft sind auf ihre ganz eigene Weise genauso heilig, wie die Heilige Schrift. Welchen Frevel beginngen doch alle Christen bisher, in dem sie einen sehr kleinen Teil der Heiligen Schrift von Goð annahmen (zusammen mit dem Alten Testament, das nur wenig Gutes beinhaltet), und den größten Teil des gesamten Kanons der Heiligen Schrift ihre Anerkennung versagten, ja sogar versuchten sie auszurotten! Darum ist heute sowenig Christentum überall - weil die Christen sich in heftigster Form gegen Goð versündigt haben.

Geht es daher heute darum das ewige Goð-Gesetz zu erkennen, so ist das vollständige Gesetz zu sehen, und nicht nur sein kleinster Teil. Dabei bekommen besonderes Gewicht immer die Religionen, ihre Tugenden und Gesetze, die in einem bestimmten Volk und seiner Kultur lange Zeit bestimmend waren. Denn die Völker und ihre Stämme (bis herab zur einzelnen Familie) sind Schöpfungsordnungen. Sie sind darum ebenfalls ein heiliges Erbe. So ist für einen Judenchristen eben die jüdische Religion eine wichtige Grundlage seines Christentums, für einen Heidenchristen dagegen die jeweilige heidnische Religion usw. In Christus sind aber aller Christen gleich welcher Abstammung oder Zugehörigkeit Brüder, denn Christus ist die göttliche Liebe und Weisheit, die nicht verneint sondern alles Gute bejaht.

So ist es auch bei den Völkern. Jedes Volk hat eine eigene Menschheits-mission. Durch Christus werden die Völker ihre Missionen brüderlich erfüllen, und jeweils einander helfen. Letztlich können sie ihre Missionen auch nur gemeinsam zuende führen. Dabei sind jene Völker, die von den germanischen Stämmen abstammen, insbesondere das Deutsche Volk mit einer besonderen göttlichen Bestimmung versehen. Während der Westen sich den Formenwelten zuwendet, materielle Wissenschaft und Technik betreibt, und der Osten die Spiritualität zur absoluten Vollkommenheit voranzutreiben bemüht ist, sind Nord- und Mitteleuropa die Mitte zwischen Ost und West, zwischen materialistischer Weltgestaltung und geistiger Selbsttranszendenz. Die Mitte hat die Aufgabe beides in einer Ganzheit kräftiger Taten zu verbinden, und dadurch die Wende zu einer neuen Welt einzuleiten. Deswegen musss unter allen Umständen, das Deutsche Volk seiner Abstammung und Kultur nach überleben und entfaltet werden. Sein Überleben in der jetzigen schlimmsten Lage seit seinem Bestehen kann es nur selbst sichern. An diesem Plan von Goð mitzuschaffen gehört ebenfalls zum göttlichen Gesetz. Dem Plan nach ist es notwendig, dass das gesamte deutsche Volk zum heiligen Volk Gottes wird - nicht etwa in dem es sich kreuzigen lässt, denn das ist im 20. Jahrhundert bereits geschehen, sondern indem es kämpfend das Goð-Reich verwirklicht, und seine Pflicht übernimmt, die Völker aus der Überlebenskrise der Menschheit zu führen.

Die Zehn Gebote, wie sie uns von Moses übermittelt wurden, bilden im Vergleich zu den ethischen Bestimmungen des Buddhismus, der Vaishnava u.a. eine minimalistische Fassung. Dafür sind sie die unterste Grenze der gesamten Menschheitsethik, und dürfen nicht gebrochen werden. Man sagt, ein Gesetz wird in einem modernen Rechtsstaat immer dann beschlossen, wenn alle anderen Mittel der Kultur versagen. Die Zehn Gebote bilden das Gesetz Gottes, das gegeben wurde, weil alle anderen Mittel nicht ausreichten, den Menschen vor seinem völligen Untergang zu bewahren. Als letzter Grenze verdienen die 10 Gebote jene Aufmerksamkeit, die ihnen in den letzten Jahrhunderten entgegengebracht wurde. Sie müssen solange in das Zentrum des Bewusstseins gerückt werden, wie sie noch übertreten werden. Daher müssen sie und die anderen einfachen Gebote, die in der Bibel vorkommen, auch hier behandelt werden.

Wenn die wirkliche Liebe zu Goð und die Liebe zum Nächsten herrscht, dann ist man vom Gesetz befreit. Denn man hält es ein, ohne darüber wachen zu müssen. Und umgedreht gilt, wenn man die Gebote nicht einhält, dann hat man auch die wirkliche Liebe zu Goð und den Nächsten nicht. Das sind die Richtlinien, an denen sich jeder Mensch (und natürlich auch die anderen) prüfen kann.

Für das allerste Verständnis der Gebote sollen hier diese Katechismen empfohlen werden:

Aufbauend auf den 10 Geboten ist aus der Summe der Gottesoffenbarung in den Religionen im 20. Jahrhundert ein neues verbindliches Minimalethos entstanden. Die gültigen Bestimmungen findest du hier:

Die auf den Unterseiten gegebende Deutung der 10 Gebote basiert auf den Darstellungen Emanuel Swedenborgs.  



 
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