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Das Wesen des All-einen Guten, Goð, offenbart sich uns vor allem im Erschaffen, Erhalten und Entfalten aller Wesen. Dieses ewig andauernde Hervorbringen aller Wesen ist das große kosmische Ja von Goð, welches im Johannes-Evangelium das Wort oder auch das Licht genannt wird. Dieses aus freiestem Willen, endloser Weisheit und Liebe von Goð gebrachte kosmische Opfer, das Golgatha des Absoluten, bringt Goð in allen vergangenen und zukünftigen Zeitläufen. Alles, was ist und sein wird, entspricht dem Willen von Goð - auch die Wellenbewegung aller Wesen zwischen den kosmischen Ebenen die zu periodischen Werden, Sein und Vergehen zwingt. Die Wesen sind dabei nach dem Stand ihrer Entwicklung mit freiem Willen begabt - so auch wir Menschen. Was aber kann nun für uns Menschen wichtiger sein, als jene kosmische Macht, deren großen JA uns ins Dasein gerufen hat? Auf dieses grosse JA von Goð sollen wir mit unserem JA antworten!

Goð, Du schaffst, erhältst und entfaltest uns, und ohne Dich wären niemand von uns. Daher wollen wir Dich für alle Zeiten mit unserem gesamten Sein bejahen, unser kleines JA mit Deinem großen Ja völlig vereinen. In dem wir ja sagen, sagen wir auch JA zu allem Kampf, zu aller Freude und zu allem Leid, dass Du für uns vorgesehen hast. Wir sagen Ja zu Deinem JA!

Worin besteht aber das Ja zum JA von Goð?   

Folgen wir dem ersten Kapitel der Bibel, so stellt sich die Schöpfungs-geschichte so dar: Die Götter, welche in der Bibel die Elohim genannt und mit Goð (ebenfalls eine Mehrzahl) ganz richtig in die germanische Sprach- und Götterwelt übesetzt werden, bilden

1. den Geist in dem alle Wesen als geistige Ideen d.h. in absoluter Spiritualität leben.
2. Goð erschafft das All, die Universen mit ihren verschiedenen kosmischen Ebenen, und Sonne und Erde
3. alles Leben auf der Erde d.h. ihr Ökosystem
4. die Menschheit

Hier tritt die schwere Prüfung an den Einzelmenschen heran. Wird er Ja sagen zum großen JA von Goð ?
Dadurch das der Mensch Nein zum Willen von Goð sagt, muss er schwerwiege Folgen tragen.

5. Goð bestimmt den Menschen zur Familie
6. Goð bestimmt den Menschen zur Religionsgemeinschaft
7. Im späteren Verlauf der biblischen Geschichte bestimmt Goð den Menschen zu Volk und Reich

Wenn wir nun wieder Goð bejahen wollen, so bejahen wir auch sein Ja zu allen Wesen. Unser Bejahen bedeutet vor allem einen ewigen Einsatz für das Überleben. Goð rief alle Wesen ins Dasein. Für ihr Überleben zu arbeiten bedeutet den göttlichen Willen bejahen. Goð wollte uns. Daher ist das erste nach Goð, dass wir bejahen sollen, unser selbst - unser, in uns tief verborgenes Sein, dass selbst göttlicher Abstammung ist, edel und rein. Dann aber sollen wir auch unser davon abgewichenes Sein bejahen, als Vorraussetzung dafür, dass wir daraus das machen, was Goð ursprünglich uns zugedacht hatte. Das erfordert unsere radikale Umkehr aus unserer Verneinung des göttlichen Plans in die Erkenntnis und Bejahung des Willens von Goð.

Daraus ergeben sich die Bejahungen folgender Evolutionsdynamiken:              (Bitte, diesen Quellen-Hinweis für nachfolgende Gedanken Nr. 1-7 anklicken!)

1. Die Selbstbejahung, der Überlebens- und Evolutionswille des Einzelnen in Körper; Seele und Geist, zuerst für Goð, dann für andere Menschen, und für sich selbst . Der Überlebenswille fordert immer auch einen Willen zur Evolution, zur Hochentwicklung ein, ohne den der Überlebenskampf nicht zum vollen Erfolg führen kann. In den Überlebenswillen sind auch die als Symbionten zu verstehenden überlebenswichtigen Dinge oder Faktoren einbezogen.                                                                                         2. Der Wille des Überlebens und der Evolution von Körper, Seele und Geist der eigenen Familie und ihrer Symbionten, wiederum zuerst für Goð, dann für die Familie  und für das eigene Überleben durch die Familie.
3. Der Wille des Überlebens und der Evolution von Körper, Seele und Geist der sozialen Gruppen denen man angehört , in erster Linie der Großfamilie, des Volks, der Religionsgemeinschaften (Goð-Volk) und ihrer Symbionten z.B. der Kultur und des Goð-Reich.
4. Der Wille des Überlebens und der Evolution von Körper, Seele und Geist der Menschheit und ihrer Symbionten (Natur, Zivilisation, Erde)
5. Der Wille des Überlebens und der Evolution von Körper, Seele und Geist aller Lebewesen und ihrer Symbionten.
6. Der Wille des Überlebens und der Evolution des Universums in allen seinen kosmischen Ebenen (und weitergehend: des Alls) mit seinen Symbionten
7. Die Bejahung des einen, allesumfasssenden, in uns verborgenen Geistes.

Aus diesen Bejahungen ergibt sich auch die Formel für Ethik an sich. Bösartig ist, was dieses Überlebenwollen verneint. Schwer fehlerhaft ist es, wenn unser Handeln mehr Überlebensprinzipien verletzt, als erfüllt d.h. wenn die Erfüllung eines oder mehrerer Überlebensprinzipien ohne strenge Notwendigkeit andere Überlebensprinzipien verletzt, oder auch die angewandten Mittel nicht geeignet oder nicht erforderlich oder nicht angemessen sind. Diese Ethik gilt dann auch für alle religiöse Einrichtungen, für das Goð-Volk und für das Goð-Reich. Alle diese Gestaltungen sind nur gut, wenn sie mit dem Goð-Willen in Übereinstimmung stehen. Und sie stehen nur in dieser Übereinstimmung, wenn sie alle diese Überlebensprinzipien leben. Das Goð-Volk soll sich in solchen Körperschaften tätig sammeln, die nach effektiven, langfristigen und sich ständig vervollkommnenden Plänen Überleben und Evolution tatsächlich durchsetzen. Sind wir nicht in einer solchen Körperschaft tätig, ist dies wie eine Verneinung der Bestimmung, die Goð für uns vorgesehen hat.

Goð bejahen heißt unser ganzes Erkennen, Denken, Fühlen, Wollen und Handeln auf Überleben und Evolution auszurichten. Der wissenschaftlichen Erkenntnis und dem wissenschaftlichen Denken kommen hierbei die Führungsfunktion zu. Vernunft und Wissenschaft sind die Kräfte, die unser Handeln leiten sollen, und die an den anstehenden Aufgaben zu entfalten darum eine sehr wichtige religiöse Tugend ist.

Im Christentum wurde das erste Gebot immer verknüpft mit der Idee des Monotheismus. Aber Monotheismus beruht auf Verneinung der Vielfalt der Erscheinungsformen von Goð. Da Goð ein Begriff ist, der alle lichten Götter in sich einschließt, und damit die Gesamtheit des Guten meint, bedeutet das Gebot nur Goð zu verehren, dass man alles Gute verehren darf und soll, ihm aber nichts zur Seite stellen darf, dass ebenfalls als Goð verehrt würde. Denn alles Gute ist ein Gutes. Ein weiteres Gutes außerhalb von Goð gibt es nicht. Das außerhalb des Guten Befindliche, d.h. das Ungute, das Böse ebenfalls als gut zu bezeichnen, ist Treulosigkeit gegen Goð. Ebenso verhält es sich, wenn man das eine ungetrennte Gute spaltet, und behauptet, es gäbe das Gute in zwei sich ausschließenden Formen. Man behauptete dann z.B. es gäbe mindestens zwei gute Goð die einander gegenüberstehen. Dies wäre die Leugnung der Einheit aller lichten Kräfte, allen guten Seins in Goð.

Weiterhin wurde stets gelehrt, man solle sich auch kein Bildnis von Goð machen, und dieses anbeten. Das hat seinen Grund darin, dass zwar alles von Goð erschaffen, und darum seiner Natur nach gut ist, aber in einem Bildnis niemals das gesamte Gute abgebildet werden kann, und das Gute selbst natürlich nicht im Bildnis wohnt. So sind selbst Göttergestalten, die in der Vorstellung meditativ erzeugt wurden, oder die mit vom Menschen unabhängiger Kraft dem Menschen erscheinen, nicht das Gute selbst. Das Verbot des Bildermachens von Goð betrifft nur die Fälle, in denen von den Bildern geglaubt wird, sie enthielten die Fülle des Guten. Einige Bilder können Gutes enthalten, andere enthalten nichts davon. Aber die Fülle des Guten enthält keines. Auch kommt man dem Guten schneller näher, wenn man an keinerlei bildlicher Darstellung haften bleibt, und sich auch im eigenen Denken solche Bilder nicht erzeugt.

Die verschiedenen guten Götter eines vorchristlichen Götterpantheons kann man sich als Christ so denken, wie im bisherigen Christentum die Engel gedacht wurden. Sie sind ganz aus dem Guten geboren, eins mit dem Guten und Boten des Guten. Sie brachten den Menschen die Religionen, die vor dem Christentum in der Welt bestanden. Sie sind alle von Goð ins Leben gerufen worden. Doch in dieser reinen Art wurden sie leider nicht lange verehrt. Es schlich sich (wie auch im Christentum) allerlei finsteres hinein, und manchmal wurde eine verfallene vorchristliche Religion von Wesen dämonischer Art okkupiert. Dieser Verfall bewirkte schließlich die Herabkunft des Christus in die Welt der Menschen. Durch Christus und seine Lehre sollten alle religiösen Traditionen wieder rein gemacht werden. Solange ein Mensch rein in Christus und seiner Lehre sich bewegt, kann er daher auch die wirklich guten Götter, Engel, Geister verehren - solange er dabei nicht Goð, die Gesamtheit alles Guten verlässt. Nicht die Religionen sind schlecht, sondern der Mensch macht sie zu etwas gutem oder schlechtem. Das meinte Christus als er sagte, nicht was zum Munde eingeht, verunreinige den Menschen, sondern was aus dem Munde herausgeht. Nicht die alten religiösen Lehren machen uns unrein, sondern die Art und Weise wie wir damit umgehen. Es ist aber immer besser sich rein auf Goð, das Gute zu konzentrieren und sich mit einer polytheistischen Götterwelt nicht zu befassen, wenn man dadurch verwirrt oder in Versuchung geführt wird, sich zu verunreinigen.


                                                                                                  
  













          



                                             
















Leider war von diesem Lied keine vollständige Fassung zu finden. Da es aber sehr schön ist, pflege ich es trotzdem hier ein.





 
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